Am 21. März fuhren insgesamt 22 Wanderer die kurze Wegstrecke nach St. Pantaleon. Trotz einer noch empfindlich kalten Nacht verspürten wir beim Start um 10 Uhr bereits die wärmenden Sonnenstrahlen. Auf überwiegend breiten, ebenen Wegen konnten dieses Mal Erfahrungen ausgetauscht werden, ohne dass man in Atemnot geraten wäre. Bei der Biberlacke konnten wir einen Bau dieser Tiere erspähen und staunten nicht schlecht, was diese an einem Baum mit ca. 30 cm Durchmesser bereits angerichtet haben. Ein Stück des Weges sahen wir neben Schneeglöckerl den durch Wildschweine stark aufgewühlten Boden. Weiter führte uns der Weg nun entlang der Donau, die wir jedoch wegen des Hochwasserschutzdammes nicht erblicken konnten. Und plötzlich war er da, der bei so vielen beliebte Bärlauch. Innerhalb von gut 10 Minuten, die manche als Trinkpause nutzten, haben viele einen Vorrat für ihre Küche gepflückt. Immer wieder entdeckten wir Hügel, die in diesem flachen Gebiet als Hochwasserschutz für das Wild errichtet wurden. Entlang der Erla blühten nun neben Schneeglöckchen auch bereits viele Gelbsterne. Beim Anstieg nach Erla (die einzige "Bergwertung") kamen wir aufgrund der warmen Temperatur bereits ins Schwitzen. Die bereits vorweg bestellten Speisen fanden allgemein großes Lob. Nach dem Essen wurde noch die sehr schöne, alte Kirche besichtigt, bevor wieder zügig zurück zum Ausgangspunkt gewandert wurde. Gehzeit ca. 3 Stdn. Wegstrecke 12 km und "50 Hm".
Ich bedanke mich bei allen Mitwanderern, die für eine besonders fröhliche Stimmung gesorgt haben!
Bericht von Dietger Schön